Kultur braucht Raum und Zeit

Historie

Der Bahnhof in Beckum wurde im Jahre 1889 gebaut. Am Anfang stand die Güterbeförderung im Vordergrund, der Personenverkehr war auf der Strecke gering. Mit der Erweiterung der Strecke 1898 stieg die Anzahl der Fahrgäste stetig von 172.000 auf 2,2 Millionen Fahrgäste im Jahr 1913. 1975 wurde der Personenverkehr eingestellt. Danach wurde es bis auf den Güterverkehr sehr still.

Im Jahr 2012 bekommt der Bahnhof ein neues Gesicht. Stefan Schoenefeldt übernimmt am 2.2.2012 offizielle die Schlüssel von Bürgermeister Karl-Uwe Strothmann und legt los. „Jetzt ist die Kultur am Zug“, schreibt die Presse. Als erstes stehen viele Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an.
Ziel ist es, am Kulturbahnhof Beckum ein Hauptquartier für alle Kulturliebenden zu schaffen und die Weichen für das kulturelle Leben zu stellen.

Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun!- Mao Tse-Tung

Im Jahr 2010 hat der gebürtige Canadier Stefan Schoenefeldt einen Entschluss gefasst:
Für seine Heimatstadt Beckum wollte er einen Ort erschaffen, an dem Kunst und Kultur, Musik und Tanz, Kreativität, Ideen und Lebensfreude Menschen zusammenbringt, inspiriert und verbindet.
Mit dem Kauf des alten Bahnhofgebäudes mitten im Herzen von Beckum nahm dieses Projekt seinen Anfang.

Der vielseitige Musiker, Künstler, anerkannte Chorleiter und Produzent hat das ehrgeizige Ziel, das wunderschöne, historische Gebäude mit Hilfe von Spenden, aktiven und kreativen Menschen und der Unterstützung lokaler Unternehmen zu restaurieren und zu gestalten.

Durch die Vision eines lebendigen, belebten, bunten und inspierierenden Kulturzentrums von Stefan Schoenefeldt, entsteht für die Bürger der Stadt Beckum und den gesamten Kreis Warendorf ein Platz der Gemeinschaft, des Lehrens und Lernens, ein Ort an dem gelebt, gefühlt, gehandelt uns geschaffen werden kann – der neue Kulturbahnhof Beckum!